
Oberflächenbearbeitung automatisieren: Schleifen und Polieren mit Cobot
ABB Robotics hat die OmniVance Collaborative Surface Finishing Cell vorgestellt, die erste vollständig automatisierte Schleif- und Polierzelle des Unternehmens für Hersteller, die ihre Oberflächenbearbeitung automatisieren wollen. 1 Das System ist für Arbeiten wie Schleifen und Polieren ausgelegt und soll Fertigungsbetrieben ermöglichen, wichtige Schritte der Oberflächenveredelung zu automatisieren, ohne eigenes Robotik-Know-how aufbauen zu müssen. 1 ABB Robotics bringt die automatisierte Technologie für die Oberflächenbearbeitung zu einem Zeitpunkt auf den Markt, in dem das Finish von Bauteilen in nahezu jeder Branche ein zentraler Fertigungsschritt bleibt. 4
Die OmniVance Collaborative Surface Finishing Cell wird als schlüsselfertige Lösung für Unternehmen positioniert, denen ein einfaches Einstiegs-Toolkit nicht ausreicht, die aber noch kein vollständig individuell entwickeltes Automatisierungsprojekt starten möchten. 1 ABB Robotics zufolge schließt das System genau diese Lücke, indem es eine klar fokussierte Anwendung mit einem sofort nutzbaren Ansatz kombiniert. 1 Für Hersteller, die auf wiederholgenaues Schleifen und Polieren angewiesen sind, ist genau diese Einordnung der Kern der Markteinführung. 1
Im Zentrum der Zelle steht ein kollaborativer GoFa-Roboter, den ABB für hochwertige und präzise Oberflächenbearbeitung einsetzt. 1 ABB erklärt, die Zelle zeige, wie kollaborative Roboter anwendungsspezifische Lösungen liefern können, die die Wettbewerbsfähigkeit verbessern – auch für Betriebe und Bediener, die bisher wenig Erfahrung mit Robotik haben. 1 Praktisch bedeutet das: Automatisierung für die Oberflächenbearbeitung wird für Hersteller paketiert, die nicht mit einem komplexen, maßgeschneiderten Robotikprogramm starten wollen. 1
Warum ABB Robotics auf Oberflächenbearbeitung setzt
Oberflächenbearbeitung kommt in vielen Fertigungsbereichen zum Einsatz, während Unternehmen zugleich mit komplexeren Produktionsanforderungen und einem Mangel an qualifizierten Fachkräften umgehen müssen. 6 Diese Kombination macht Schleifen und Polieren besonders anspruchsvoll, wenn gleichbleibende Qualität, Durchsatz und verfügbare Arbeitskräfte gleichzeitig wichtig sind. 6 Deloitte und The Manufacturing Institute prognostizierten, dass bis 2033 rund 1.9 million Stellen in der Fertigung unbesetzt bleiben könnten. 6
ABB Robotics stellt die neue Finish-Zelle als Antwort auf Unternehmen dar, die Schleifen und Polieren automatisieren möchten, aber keine eigene Robotik-Expertise im Haus haben. 4 Diese Unterscheidung ist wichtig, denn viele Hersteller erkennen zwar den Nutzen von Automatisierung, verfügen aber nicht über die Fachkräfte oder Erfahrung, um ein Robotersystem von Grund auf zu planen. 4 Die OmniVance-Zelle wird deshalb als leichter zugänglicher Einstieg in die automatisierte Oberflächenbearbeitung präsentiert. 4
Craig McDonnell sagte, immer mehr Unternehmen wollten Prozesse wie Schleifen und Polieren automatisieren, vielen kleineren Betrieben fehle jedoch internes Robotik-Know-how. 4 In derselben Aussage wurde die Herausforderung für kleinere Unternehmen so beschrieben, dass sie jedes Mal perfekte Qualität liefern müssen, ohne eine Lösung zu haben, die wirklich zu ihren Anforderungen passt. 4 Genau diese Lücke will ABB Robotics mit einer Plug-and-Play-Finish-Zelle für konkrete Oberflächenarbeiten schließen. 4
RoboticFirms berichtete, dass sich das Plug-and-Play-System an kleine und mittlere Unternehmen richtet, die eine bezahlbare Automatisierung für Schleif- und Polierprozesse suchen. 5 Damit ist die Markteinführung besonders relevant für Hersteller, die Wiederholgenauigkeit brauchen, aber nicht über die Ressourcen oder das interne Robotikwissen großer Automatisierungsprojekte verfügen. 5 Im Fokus steht keine allgemeine Automatisierungslösung für alles, sondern eine spezifische Zelle zum Schleifen und Polieren. 5
So funktioniert die OmniVance-Finish-Zelle
Die Zelle wird als eigenständiges System beschrieben, das als Plug-and-Play-Lösung geliefert wird und den GoFa-Cobot sowie Sicherheitskomponenten umfasst. 6 Laut ABB ist die vollständig CE-zertifizierte Zelle vor dem Betrieb ohne zusätzliche Engineering-Arbeiten einsetzbar. 6 Dieses Detail ist entscheidend, weil zusätzlicher Engineering-Aufwand für Unternehmen eine Hürde sein kann, wenn sie automatisieren wollen, aber keine eigenen Robotikteams haben. 6
The Robot Report schrieb, ABB wolle mit der Finish-Zelle die Lücke zwischen kundenspezifischer Automatisierung und einfachen Einstiegs-Toolkits schließen. 8 Diese Beschreibung macht deutlich, wo das OmniVance-System einzuordnen ist: Es wird weder als simples Toolkit noch als einmalige Sonderanlage dargestellt. 8 Stattdessen soll es zwischen diesen beiden Optionen liegen – als fertige Zelle für eine klar definierte Aufgabe. 8
Das System basiert auf einem kollaborativen GoFa-Roboter, den ABB Robotics in der OmniVance-Zelle für Aufgaben der Oberflächenbearbeitung nutzt. 6 Robotics & Automation News berichtete, dass der kollaborative GoFa-Roboter eingesetzt wird, um hochwertige, präzise Oberflächenbearbeitung auszuführen. 1 Indem ABB den Cobot in eine eigenständige Finish-Zelle integriert, bündelt das Unternehmen Roboter, Anwendung und Sicherheitselemente zu einer Lösung. 6
Die neue Zelle richtet sich an Hersteller, die wiederholbares Schleifen und Polieren benötigen, aber nicht mit einem individuell zugeschnittenen Automatisierungsprojekt beginnen möchten. 1 Damit wird die Finish-Zelle zu einer praktischen Option für Unternehmen, die den Einstieg in Robotik weniger komplex gestalten wollen. 1 Zugleich bleibt das System auf einen klaren Produktionsbedarf fokussiert, statt als breite, offene Automatisierungsplattform aufzutreten. 1
Passend für kleine und mittlere Fertigungsbetriebe
ABB Robotics erklärte, die OmniVance Collaborative Surface Finishing Cell befähige kleine und mittlere Unternehmen, zentrale Oberflächenarbeiten zu automatisieren. 7 Diese Positionierung zieht sich durch die Berichterstattung zur Markteinführung: Das System soll Herstellern helfen, Oberflächenbearbeitung zu automatisieren, ohne tiefes Robotikwissen vorauszusetzen. 7 Für KMU liegt der Reiz in der Kombination aus klar umrissener Aufgabe, paketierter Zelle und Plug-and-Play-Ansatz. 7
RoboticFirms berichtete, das System sei entwickelt worden, um Herstellern die Automatisierung von Oberflächenbearbeitungsaufgaben mit minimaler Robotik-Erfahrung zu ermöglichen. 5 RoboticFirms meldete außerdem, ABB zufolge verbessere die Lösung den Durchsatz, reduziere die Bearbeitungszeit und senke die Kosten im Vergleich zu traditionellen manuellen Finish-Methoden. 5 Diese Aussagen zeigen, wie ABB die Finish-Zelle sowohl mit wirtschaftlichem Druck als auch mit konkreten Produktionsanforderungen verknüpft. 5
Die Markteinführung passt außerdem zu einem breiteren Interesse an Fertigungstechnologien, die verändern, wie Bauteile hergestellt, vorbereitet und nachbearbeitet werden. [2] Der weltweite Markt für recycelbares 3D-Druck-Filament soll bis 2035 einen Wert von rund USD 3.9 Billion erreichen, ausgehend von USD 0.9 Billion im Jahr 2025. [2] Für den Prognosezeitraum von 2026 bis 2035 wird ein Wachstum mit einer CAGR von 16.0% erwartet. [2] Nordamerika hielt 37.4% des weltweiten Marktanteils bei recycelbarem 3D-Druck-Filament und erreichte einen Marktwert von nahezu USD 0.3 Billion. [2]
Praxisnahe Fertigungsbeispiele zeigen weiterhin, wie digitale Produktion komplexe mechanische Baugruppen ermöglichen kann, auch wenn nicht jedes Bauteil gedruckt wird. 3 Hackaday berichtete, dass Alexander bereits an der dritten Generation seines 3D-gedruckten Motors arbeitet. 3 Der Motor enthält 3D-gedruckte Pumpen zur Verteilung von Kühlwasser und Öl. 3 Hackaday wies außerdem darauf hin, dass der Motor nicht vollständig gedruckt ist und einige nicht gedruckte Teile verwendet. 3
Für Leser von Fast3DPrint liegt die Verbindung in der wachsenden Bedeutung des gesamten Produktionsablaufs. [2] Bauteile können mit neueren Fertigungsverfahren entstehen, doch Vorbereitung und Finish bleiben weiterhin wichtige Schritte in der industriellen Fertigung. 4 Die Finish-Zelle von ABB Robotics ist ein Beispiel dafür, wie Automatisierungsanbieter einzelne Prozesse wie Schleifen und Polieren als konkrete Lösungen für Hersteller paketieren, die gleichbleibende Ergebnisse benötigen. 1
Die Automatisierungslücke beim Schleifen und Polieren
Der Reiz der neuen Finish-Zelle von ABB Robotics hängt mit einer sehr praktischen Automatisierungslücke beim Schleifen und Polieren zusammen. 1 Unternehmen brauchen zwar gleichbleibende Oberflächenqualität, doch kundenspezifische Automatisierung kann für Teams ohne Robotikerfahrung zu aufwendig sein. 1 ABB Robotics sagt, die OmniVance-Zelle schließe diese Lücke mit einem schlüsselfertigen Ansatz statt mit einem vollständig maßgeschneiderten System. 1
Das ist relevant, weil Oberflächenbearbeitung arbeitsintensiv sein kann, während Produktionsanforderungen komplexer werden. 6 Process Online beschrieb Unternehmen als Betriebe, die gleichzeitig unter komplexeren Produktionsanforderungen und einem Fachkräftemangel leiden. 4 Auch The Robot Report ordnete diese Belastungen im Kontext der Oberflächenbearbeitung in der Fertigung ein. 8
Für Hersteller lautet die Frage nicht nur, ob sich Schleifen und Polieren automatisieren lassen. 1 Entscheidend ist vielmehr, ob Automatisierung so eingeführt werden kann, dass sie zu den Kompetenzen, Budgeterwartungen und Produktionsanforderungen des Unternehmens passt. 5 Indem ABB Robotics OmniVance als Plug-and-Play-Finish-Zelle präsentiert, adressiert das Unternehmen Hersteller, die einen direkteren Weg zur Automatisierung suchen. 5
Der GoFa-Cobot steht im Mittelpunkt dieses Ansatzes, weil das System ihn nutzt, um präzise Oberflächenbearbeitung innerhalb der OmniVance-Zelle bereitzustellen. 1 Der Wert der Zelle entsteht durch die Kombination aus Roboter und anwendungsspezifischem Aufbau, statt vom Hersteller zu verlangen, jedes Detail des Automatisierungsprojekts selbst zu definieren. 1 Deshalb beschreibt ABB die Lösung als Brücke zwischen kundenspezifischer Automatisierung und Einstiegs-Toolkits. 1
Worauf man bei den nächsten ABB-Robotics-Neuheiten achten sollte
Die nächste Frage ist, wie kleine und mittlere Unternehmen auf eine Plug-and-Play-Zelle reagieren, die speziell für Schleifen und Polieren entwickelt wurde. 7 Die Akzeptanz dürfte davon abhängen, ob Hersteller die OmniVance Collaborative Surface Finishing Cell als zugängliche Alternative zu kundenspezifischer Automatisierung und einfachen Einstiegs-Toolkits wahrnehmen. 8 Wenn das System zu ihren Anforderungen passt, könnte es mehr Unternehmen ermöglichen, Oberflächenbearbeitung zu automatisieren, ohne mit einem leeren Robotikprojekt beginnen zu müssen. 8
Das wichtigste Signal wird sein, ob der anwendungsspezifische Cobot-Ansatz von ABB Robotics zu einem wiederholbaren Modell für weitere Fertigungsaufgaben über Schleifen und Polieren hinaus wird. 1 Die OmniVance-Markteinführung basiert auf einem klar definierten Prozess, einem kollaborativen Roboter und einer schlüsselfertigen Zelle. 1 Genau diese Kombination macht die Ankündigung für Hersteller interessant, die die Automatisierung der Oberflächenbearbeitung verfolgen. 1
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